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Das Programm:
Die 12. Jade Jazz Jam wird gefördert durch
Bereits zum 12. Mal findet Pfingsten (Samstag/Sonntag, 22./23.05.2010) die Jade Jazz Jam statt. Bei hoffentlich frühsommerlichen Temperaturen werden 6 Jazz-Gruppen sowohl am Pfingstsamstag um 20 Uhr sowie am Pfingstsonntag ab 12 Uhr im Biergarten des ORANGE am Wilhelmhsavener Pumpwerk zeigen, wie schön die breite Palette des Jazz klingen kann. Oldtime-Jazz, Swing, Modern Jazz bis hin zum Groovigen Jazz - alles wird vertreten sein und von Musikern aus der Region sowie dem Rest der Nation präsentiert werden, selbst internationale Preisträger werden nicht fehlen.
Am Samstag wird es zudem wieder einen Bigband-Workshop geben, der von namhaften Dozenten geleitet wird. Anmeldungen sind direkt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich. Den Auftakt dieser 12. Jade-Jazz Jam wird die Wilhelmshaven Big Band, liebevoll auch DubbleJu Bi Bi genannt, am Samstag, 22. Mai 2010 ab 20:00 Uhr gestalten.
Mit Stücken u.a. von Glenn Miller, Peter Herbolzheimer oder Count Basie wird sie die alten Meister wieder aufleben lassen. „WBB“ spielt eine breite Vielfalt von klassischem Swing, Mainstream, Latin- und Rock Jazz. Entsprechende Auftritte haben der Band eine große Fangemeinde beschert. Ziel der Band bleibt es, Jazzmusik stilgerecht zu interpretieren. Die Big Band ist klassisch besetzt mit 5 Saxophonen, 4 Trompeten und Posaunen sowie einer Rhythmusgruppe bestehend aus Klavier, Bass, Gitarre und Schlagzeug/ Perkussion und wird auch bei der diesjährigen Jade Jazz Jam ergänzt von der Sängerin Britta Dinkelbach aus Bremen. Die Ergebnisse aus dem Bigband-Workshop werden in dieses Konzert einfliessen.
Zum Start am Sonntag um 12:00 Uhr wird die Gruppe "Jazz For Fun" antreten. 1983 trafen sie sich zum ersten Mal, um eine Jazzband zu gründen. Sie..., das waren damals sieben begeisterte Musiker aus Vechta und Umgebung. Durch harte Jahre der Tanzmusik routiniert, wollten sie sich der Jazzmusik zuwenden und legten los mit "When the saints" und "Down by the Riverside". Dabei blieb es natürlich nicht, aber der Spaß blieb dabei. So waren Motto und Konzept vorgegeben - sie spielen, was ihnen Spaß macht…, eben "Jazz For Fun".
Mittlerweile hat die Band in unveränderter Besetzung - Clemens Hartke (Posaune), Werner Stolle (Tenor- und Sopransaxophon, Gesang), Horst Krogmann (Trompete, Kornett, Gartenschlauch, Gesang), Klement Pries (Klarinette, Es- und Baritonsaxophon), Karl-Heinz Knagge (Banjo), Ferdi Engelmann (Schlagzeug, Waschbrett) und Heinz Mählmann (Bass, Tuba) - bei zahllosen Auftritten eine treue Fan-Gemeinde um sich gescharrt und nach jedem Gastspiel kommen neue Freunde dazu. Das Repertoire ist abwechslungsreich: gespielt werden bekannte und weniger bekannte Titel aus der Zeit, als die Jazzgrößen wie Duke Ellington, Louis Armstrong und Benny Goodman die Konzertsäle füllten und die Menschen begeisterten. Die Songs von damals werden liebevoll arrangiert, dabei bleibt genügend Raum für Solistisches und Gesang, nicht zuletzt auch für launige Kommentare zwischen den Stücken. In den letzten Jahren sind zu den Swingnummern, Dixieland und New-Orleans-Stücken auch solche aus der so genannten Revival-Ära um Altmeister Chris Barber und Ken Colyer hinzugekommen. So kommt es, dass sie mehr Wert auf Spaß und gute Laune, als auf puristische Stiltreue legen. Deshalb JAZZ FOR FUN, keep swinging, nunmehr seit mehr als einem Vierteljahrhundert.
Das „Joe Dinkelbach Organ Trio“ wird sich ab 14:00 Uhr vorstellen. Joe Dinkelbach begann mit 7 Jahren, Klavier zu lernen. Später studierte er am Hilversum Conservatorium/NL. Es folgten viele Auftritte, unter anderem mit John Aebercrombie, Dave Liebman, Charly Mariano, Bill Ramsey, Inga Rumpf, Allan Harris, Uli Beckerhoff, NDR Bigband, Detlev Beier, Silvia Droste, Ron Williams und vielen mehr.
Er ist mehrfacher Preisträger der LAG Jazz, wirkte bei diversen CD Produktionen mit internationaler Besetzung mit und ist Dozent an der Musikschule der Stadt Oldenburg. Im Jahr 2007 erhielt er eine Auszeichnung für best music beim Dokumentarfilmfestival IWFF 2007 in Missoula/ Montana. Joe Dinkelbach gehört zu den besten Jazzpianisten Deutschlands. Beim Jade-Jazz-Jam 2010 hier in Wilhemshaven sitzt er an der Orgel und hat sich mit Martin Flindt (Gitarre) aus Varel sowie Philipp Pumpün (Schlagzeug) aus Oldenburg zusammen getan. Die Drei stellen sich als "Organ Trio" erstmalig mit alten und neuen Swing-Nummern einer breiten Öffentlichkeit vor.
Die fünfköpfige Band "Coastmen" wird sich ab 16:00 Uhr dem Jazzpublikum vorstellen. Coastmen - das sind Arne Koblitz (Bass, Songwriting), Roland Legantke (Gitarre), Martin Schwanke (Keyboard), Martin Stritzel (Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon) und Martin Lonicer (Schlagzeug, Gesang) - spielen instrumentalen Fusion-Jazz-Rock zum Schwelgen und Staunen, wunderbare Klänge zum fantasieren und Träumen, verzaubern ihre Zuhörer mit einprägsamen Melodien und raffinierten Grooves auf höchstem Niveau.
Mit der von Arne Koblitz komponierten Musik möchten die fünf Musiker einfühlsam erlebtes beschreiben und musikalisch kleine Geschichten erzählen. Jeder Titel stellt mit seinen eigenen Klangwelten einen Soundtrack für einen Film dar, der sich, geleitet von der Musik, unweigerlich in den Köpfen der Zuhörer abspielt. Coastmen ist nicht nur etwas für den eingefleischten Jazz-Liebhaber sondern für jeden, der sich durch Musik gerne zum Träumen verleiten lässt und dynamisch gespielte Musik zu schätzen weiß. Der Sound der Band wird getragen von stimmungsvollen Keyboardklängen, markanten Saxophon- und Gitarrenläufen sowie einem dominanten brillanten Bass Sound der zusammen mit den Drums ein Rhythmuserlebnis der besonderen Art ist.
Weiter geht es um 18:00 Uhr mit der Gruppe "News from the North". News from the North ist ein 2008 gegründetes Quintett, bestehend aus den fünf jungen Musikern Anna Lena Schnabel (Alt-Sax), Janning Trumann (Posaune), Stephan Jantzen (Piano), Fabian Claußen (Bass) und Fabian Arends (Drums), die sich im LandesJugendJazzOrchester Niedersachsen kennengelernt haben.
News from the North spielt Eigenkompositionen, die man klanglich dem „Nordischen Jazz“ zuordnen kann, bedient sich aber auch an Elementen aus Rock, Funk und experimenteller Musik. Im Herbst 2008 gewann News from the North den Landeswettbewerb „Jugend Jazzt“ und trat im Juni 2009 als Repräsentant Niedersachsens bei der Bundesbegegnung „Jugend Jazzt“ an und gewann vier Haupt- und Nebenpreise. Inspirationen und Spielfreude schöpfte das Ensemble auch aus der Zusammenarbeit mit namhaften nationalen und internationalen Jazzgrößen wie Nils Landgren, Detlev Beier, Wolf Kerschek und Sandra Hempel.
Ein großes Finale der diesjährigen Jade Jazz Jam gibt es ab 20:00 Uhr, wenn die international bekannte und als „Deutschlands beste Swing-Jazzer“ oder auch als „Deutschlands Swing Band Nr.1“ bezeichnete professionelle Swingband, die „SWINGIN’ FIREBALLS“, auftreten. Die Band besteht aus André Rabini (Gesang, Ansage), Holger Becker (Trompete), Matthias Rambach (Trompete), Volker Bruder (Alt- und Baritonsaxophon, Klarinette), Matthias Schinkopf (Tenorsaxophon), Joachim Refardt (Piano, Arrangements), Micha Keding (Kontrabass), Friedemann Bartels (Schlagzeug) und Christian Mayntz (Toningenieur).
Die „SWINGIN’ FIREBALLS“ präsentieren das einmalige Flair des amerikanischen Entertainments der 50er und 60er Jahre: elegante Shows, der Glamour der Casinos von Las Vegas, Bigband-Swing, Frank Sinatra, Dean Martin, Louis Prima. Alle Stücke im Repertoire - ob Bigband-Swing, Jump'n'Jive, Mambo, Rock'n'Roll oder Rumba - haben eines gemeinsam: sie sind selbst arrangiert im typischen Fireball-Stil, stets mit einer Verbeugung vor den historischen Originalen, aber eben doch im ganz eigenen Sound und mit eigenen Ideen, jung und dynamisch. Der Sound von "Deutschlands Swing Band Nr. 1" ist, wie mittlerweile unzählige Kritiken belegen, einmalig und spektakulär. Gegründet wurde die Band 1999. Auf mittlerweile mehreren hundert Konzerten haben sich die „Swingin' Fireballs“ international ein großes Fanpublikum erspielt, egal ob in Jazzclubs oder großen Konzerthallen. Dieser Erfolg ist kein Zufall: Alle Musiker haben an internationalen Musik-Hochschulen studiert und bringen Erfahrungen aus der Mitarbeit in unterschiedlichsten, weltweit bekannten Bands (z.B. James Last, Udo Lindenberg, Paul Anka, Joe Cocker oder Peter Herbolzheimer), renommierten Orchestern mit (z.B. Schleswig-Holsteinisches Landessinfonieorchester, Philharmonisches Staatsorchester Bremen) und diverse Musicals(z.B. "Starlight Express", "Ich war noch niemals in New York"). Als Solisten wurden sie mit angesehenen Preisen ausgezeichnet (z.B. Preis der Deutschen Schallplattenkritik). Ihre Erfahrung geben sie mittlerweile auch als Lehrbeauftragte an Musikhochschulen weiter.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. Juli 2010 um 22:21 Uhr |













